Analytics-Ratgeber: Inhouse ist tot, lang lebe Inhouse

Analytics-Ratgeber: Inhouse ist tot, lang lebe Inhouse

Nach Privacy-Shield-Entscheidung

Donnerstag, 15. September 2016 — Immer weniger Anbieter von Digital Analytics-Lösungen bieten diese als Inhouse-Variante an. Doch entgegen allen Hypes um die Cloud gibt es immer noch Unternehmen, die aus Compliance- oder Strategiegründen ihre Daten auf eigenen Servern hosten wollen – also Inhouse. Worauf müssen diese Unternehmen achten?

Viele Unternehmen setzen für ihre Web-Analysen auf Software-as-a-Service (SaaS). Dabei werden Daten in der Cloud, also auf Servern eines Dienstleisters, gespeichert. Von der Auslagerung des Betriebs versprechen sie sich vor allem einen geringeren IT-Aufwand. Da die Nutzung der Cloud immer populärer wird, haben in den letzten Jahren vermehrt Anbieter von Analyse-Software ihre Inhouse-Lösungen eingestellt und bieten nur noch Cloud-Lösungen an, beispielsweise Webtrends.

 

Die Vorteile von Inhouse-Lösungen – abseits des Datenschutzes

Die Vorstellung, Inhouse-Lösungen seien nur ein Kompromiss zugunsten des Datenschutzes, ist allerdings nicht richtig. Denn wenn Unternehmen auf einige Punkte achten, dann sind Inhouse-Lösungen effektiv, bedeuten geringen Aufwand und können gemeinsam mit den schon bestehenden Systemen eine ganzheitliche, intelligente Datenanalyse leisten – mit einem ganz klaren Business-Mehrwert für das Unternehmen. Wir stellen sieben Punkte vor, auf die Sie bei der Auswahl Ihrer Inhouse-Analytics-Lösung achten sollten:

 

#1 | Machen Sie Smart Data aus Big Data

Nur wenn Sie die Analysedaten mit anderen Datensätzen ihres Unternehmens, beispielsweise Kampagnenmanagement-Tools, CRM (Customer-Relationship-Management) und ERP (Enterprise-Resource-Planning) verzahnen und gemeinsam interpretieren, können die verschiedenen Abteilungen im Unternehmen an einem Strang ziehen. Wer für jede Kundenschnittstelle getrennt Daten erhebt und sie einzeln auswertet, der bekommt kein übergreifendes Bild sondern verliert sich in Insel-Lösungen. Achten Sie bei ihrem Anbieter auf Systemverzahnung (Interoperabilität).

 

#2 | Vermeiden Sie Brain Drain

Wenn Sie Open-Source Inhouse-Lösungen nutzen wollen, müssen sich Mitarbeiter ihres Unternehmens einarbeiten. Der Aufwand dafür hängt entscheidend vom Komplexitätswunsch an die Lösung und von der Programmiererfahrung Ihrer Mitarbeiter ab. Das gesamte Wissen hängt dann an diesen einzelnen Personen und geht auch, wenn sie gehen. Suchen Sie sich ein Unternehmen, das das Wissen für Sie hat und es gleichzeitig weitergibt. So machen Sie sich nicht abhängig – weder von extern noch von intern.

 

#3 | Holen Sie sich exakte Daten, keine Näherungswerte

Was viele nicht wissen: Viele Digital Analytics-Lösungen geben keine exakten Daten an, sondern nur Näherungswerte, denn sie basieren auf Pixel-Tracking. Für exakte Daten als Grundlage für sichere Business-Entscheidungen benötigen Sie Reverse-Proxy-Tracking oder Hybrid-Tracking.

 

#4 | Halten Sie Ihren technischen Aufwand gering

Anbieter von Cloud-Lösungen versprechen geringen Aufwand für Unternehmen: der Anbieter kümmert sich um alles Technische, Ihre IT-Abteilung benötigt keine zusätzlichen Kapazitäten. Zweifelsohne ein großer Vorteil. Doch diesen Service bekommen Sie mit der richtigen Inhouse-Lösung genauso: Mindlab Solutions aus Stuttgart etwa installiert seine Analytics-Software im Kundenunternehmen und übernimmt auf Wunsch danach auch den Betrieb der gesamten Lösung. Sie müssen nur noch aus Ihren Analytics-Ergebnissen die richtigen Maßnahmen einleiten.

 

#5 | Web, App, Desktop, Intranet: Scheren Sie nicht alles über einen Kamm

Web, App, Intranet oder Softwareanwendungen müssen auf verschiedene Weise analysiert werden – allgemeine Kennzahlen für alle Anwendungen sind nicht zielführend. Achten Sie darauf, dass Sie für jede Plattform eine speziell dafür entwickelte Analytics-Lösung nutzen.

 

#6 | Achten Sie auf persönliche Beratung

Die Aussagekraft Ihrer Analytics-Ergebnisse ist dann gegeben, wenn die Antworten zu Ihren Fragen und dem Geschäftsmodell Ihres Unternehmens passen. Denn jedes Unternehmen funktioniert anders und hat individuelle, auf sein Geschäftsmodell ausgerichtete Digitalziele. Setzen Sie deswegen auf einen Partner, der Sie persönlich begleitet, Sie mit den richtigen Analytics-Antworten versorgt und Sie so bei der Erreichung Ihrer individuellen Ziele unterstützt.

 

#7 | Lassen Sie sich immer die Wahl zwischen Cloud oder Inhouse

Egal ob Cloud, Hybrid-Cloud oder Inhouse-Lösung: gehen Sie keine Einbahnstraße. Grundgedanke einer langfristigen Datenstrategie ist es auch, jederzeit umsteigen zu können, von Cloud auf Inhouse oder umgekehrt. Suchen Sie sich deswegen einen Partner, der Sie flexibel beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützt und Ihnen verschiedene Betriebsmodelle bietet. Eine langfristige, strategische Partnerschaft ist auf lange Sicht am effektivsten.

Kontakt

Götz Aikele

Marketing Manager

Mindlab Solutions GmbH

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